Loslassen zum Glücklichsein

 

„Wenn du loslässt, bist du glücklicher. Wenn du viel loslässt, bist du viel glücklicher. Wenn du ganz loslässt bist du frei.“

(Ajahn Chan)

Loslassen ist die schwerste Aufgabe in unserem menschlichen Dasein. Das beginnt schon bei den Gedanken, die wir loslassen, damit wir achtsam zu uns und anderen sind. Das geht aber noch viel weiter. Wir müssen nicht nur unsere Illusionen loslassen, sondern auch die Menschen die wir lieben loslassen. So schmerzhaft dieser Prozess dank unserer Konditionierung auch sein mag, nur werden wir in uns die wahrhafte Liebe erst erleben, wenn wir loslassen, die Menschen in ihrer Freiheit ziehen lassen. Wir spüren nicht nur die Liebe zu uns, den Menschen und dem Leben, sondern wir schenken großes Glück, als wenn wir festhalten und die Menschen an uns binden wollen. Eltern müssen diesen Prozess immer wieder durchleben. Nur welches Glück ist es, wenn wir sehen, das unsere Kinder glücklich und erfüllt ihren eigenen Weg gehen. So ist es bei allem, wenn wir loslassen, werden wir mehr lieben, mehr Frieden erfahren, da wir mit dem Loslassen, auch das Leiden lassen. Wir lassen los und am Ende stellen wir nicht nur fest, dass wir all diese Gefühle in uns tragen, das wir wieder mehr Zeit der Achtsamkeit in uns tragen, nein wir spüren, neben dem Frieden und der Liebe eine große Freiheit, die alleine wieder für uns auszufüllen ist. Erst wenn wir loslassen, können wir Neues in unser Leben lassen. Selbst wenn wir ein Gefühl der Leere in uns verspüren, so ist das die Möglichkeit sich zu erfüllen. Wir können uns erfüllen und können all das tun, was uns vorher nicht möglich war. Wir haben damit die Möglichkeit die Wünsche uns zu erfüllen, für die wir sonst keinen Platz oder keine Zeit hatten. Wir können unser eigenes Leben wieder in die Hand nehmen und die Verantwortung wieder für uns aufnehmen. Der Schmerz sind vor allem unsere Gedanken. Der Schmerz des Loslassens verfliegt, sobald wir in den Gegenwärtigen Moment zurückkehren. Und wenn wir die Menschen wirklich lieben, dann müssen wir auch erkennen, dass wir nicht so egoistisch sein dürfen, diesen Menschen an uns zu binden, denn wenn wir wirklich lieben, dann ist es unser großes Bestreben, das dieser Mensch glücklich ist und auch wenn wir nicht der Mensch sind, der mit ihm zusammen sein kann, so können wir ihm aber helfen glücklich zu werden, weil wir ihn lassen.  Wir lassen los und sobald wir alles losgelassen haben, erst dann können wir nach neuem Greifen. Denn überlegen wir mal, wie wollen wir unseren Arm nach neuem Ausstrecken, wenn wir die Arme schon voll haben und gar nicht in der Lage sind, danach zu greifen.

Auch wenn es uns schwer fällt. So macht es uns aber leichter und glücklicher, wenn wir Loslassen und das Leben einfach in jedem einzelnen Augenblick leben.

 

Eure Emma

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2 Kommentare zu „Loslassen zum Glücklichsein

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  1. „Denn überlegen wir mal, wie wollen wir unseren Arm nach neuem Ausstrecken, wenn wir die Arme schon voll haben“
    Da bin ich mir nicht sicher. Es gibt sicher Menschen, die einen in sich tragen, aber dennoch offen und bereit für jemand neuem sind.
    Sie haben losgelassen, sind aber noch befasst – im guten Sinne. Und das finde ich eigentlich gut. Den anderen bei sich haben, ohne ihn besitzen zu wollen.

    Gefällt 1 Person

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